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Klimapositiv

Dein Unternehmen als Hoffnungsträger der Klimakrise

Firmen sind der Schlüssel, um den Klimawandel aufzuhalten. Emissionen reduzieren, Mitarbeitende motivieren und dabei als Firma profitieren. So geht moderner Klimaschutz mit Planted
Elena Welsch
December 3, 2022
Blog
Klimapositiv

Denn die Eindämmung der globalen Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und eine der umfassendsten Aufgaben der Politik. Doch für die Umsetzung geeigneter Maßnahmen bleibt nur noch wenig Zeit, und die verbleibende Zeit drängt. Schaffen wir es nicht, den aktuellen CO₂-Ausstoß weltweit zu senken, steuern wir ungezielt auf 2,9 Grad zu. Eine Gefahr für alles Leben auf dieser Erde und eine wahre Katastrophe für nachfolgende Generationen.  

Bisherige Klimaschutzziele sind unzureichend

Mit dem Pariser Klimaabkommen haben fast alle Länder verbindlich vereinbart, die Erderwärmung auf 2 oder möglichst 1,5 Grad zu begrenzen. Doch selbst wenn die Ziele des Abkommens eingehalten und die globalen Emissionen bis 2030 halbiert werden, bleibt noch eine Lücke. Laut einer Studie des Weltklimarats IPCC decken die bisher festgelegten Versprechen nur die Hälfte der Emissionsreduktionen ab, die für das 1,5 Grad-Ziel notwendig wären. 

Große Hoffnungen lagen auf der COP26 im November diesen Jahres in Glasgow, die eine Möglichkeit der Nachschärfungen der Pariser Klimaziele bot. Als Erfolg zählt, dass zum ersten Mal in der Geschichte der Klimakonferenz Kohle als einer der größten Verursacher der Klimakrise benannt wurde. Zudem wurde eine Senkung der Methanemisseionen, der Stopp von Entwaldungen in mehr als 100 Staaten sowie konkrete Ausstiegsdaten für die Öl- und Gasproduktion und Benzin- und Dieselautos beschlossen. 

Doch die Ergebnisse werden teils nüchtern betrachtet: Umweltaktivist*innen als auch die Industrie kritisieren das Ergebnis. Laut dem renommierten schwedischen Klimaforscher Johan Rockström besteht nur eine Chance von 50 %, dass die Erderhitzung bei vollständiger Umsetzung aller Ankündigungen unter zwei Grad gegenüber vorindustrieller Zeit gehalten werden kann. Hoffnung gibt nur der Plan der Staaten, ihre unzureichenden nationalen Klimaschutzziele bis Ende 2022 nachzuschärfen.

Die Chance abseits der Politik 

Zeit, das Problem der Klimakrise neu zu denken und die Politik nur als Teil der Lösung zu betrachten. Denn es gibt weitere Akteur*innen, deren Handlungen einen großen Teil zur Eindämmung der Folgen beitragen können, wenn nicht sogar den größten Teil. 

Bildunterschrift: Zugesagte Reduktionspfade des Pariser Klimaabkommens der Staaten und die darüber hinaus erforderlichen Beiträge des Privat- und Wirtschaftssektors (Quelle: Rademacher, F. J.: Freiwillige Klimaneutralität des Privatsektors. Schlüssel zur Erreichung des 2° Ziels. S. 30)

Eine Chance, dem entgegenzuwirken, liegt bei den nicht-staatlichen Akteur*innen wie Privatpersonen und Unternehmen. Gerade die Wirtschaft bildet einen riesigen Sektor, der bei der Verringerung des CO₂-Ausstoßes mit großem Effekt unterstützen kann. Die Lösung liegt in der freiwilligen Kompensation der Rest-Emissionen, die trotz vorhandener Reduktionsmaßnahmen des Pariser Klimaabkommens und den Plänen der COP26 noch ausgestoßen werden.

Mithilfe von Organisationen können Unternehmen freiwillig klimaneutral werden. Eine Lösung dafür bieten wir mit Planted. Mit Unterstützung zur CO₂-Vermeidung und CO₂-Minderung setzen wir an und helfen euch als Unternehmen klimaneutral zu agieren. In drei Klicks bieten wir so eine einfache Lösung für eine grünere Zukunft. 

Klimapositives Leben

Unser Modell des Climate Action Teams ermöglicht es Unternehmen, mit der gesamten Belegschaft das eigene Unternehmen zu dekarbonisieren. Dazu zählen neben den Emissionen im Berufs- auch die aus dem Privatleben. Der Ausgleich der Emissionen geschieht über globale Klimaschutzprojekte, wie dem Bau eines Windparks, die Renaturierung von Mooren oder der Nutzung von Hydropower zur Stromerzeugung. Diese ausgewählten Projekte unterliegen dem strengsten Standard internationaler Zertifizierungsgesellschaften wie dem VCS oder dem Goldstandard und stehen im Einklang mit den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen. So wird sichergestellt, dass die Projekte einen positiven Einfluss auf das Leben der Menschen vor Ort sowie deren Umwelt haben. 

Schutz deutscher Wälder

Neben der Beteiligung der Klimaschutzprojekte pflanzen wir im  on top klimastabile Bäume hier in Deutschland, hyperlokal in der Nähe einer jeden Großstadt. Diese bilden den Wald der Zukunft und können angepasst an den Klimawandel wachsen. Für den Schutz und die Stabilität der Wälder sorgt unser eigener Förster Jan, der Baumarten und Flächen individuell auswählt. 

Neben der Schaffung von Lebensraum für viele verschiedene Arten und dem Erhalt der Biodiversität dient das Pflanzen der Bäume, neben der Dekarbonisierung über die Klimaschutzprojekte, der weiteren CO₂-Speicherung. Unser Wald ist einer der größten natürlichen Kohlenstoffspeicher, den es zu erhalten gilt. Denn dem deutschen Wald geht es sehr schlecht. Dürren, Stürme, Hitzeperioden und der Borkenkäfer als Folge des Klimawandels haben den Wäldern sehr zugesetzt. Mit dem Climate Action Team tragt ihr als Unternehmen zum natürlichen Erhalt unserer Wälder hier vor Ort bei und könnt die gespendeten oder selbst gepflanzten Bäume jederzeit besuchen. Die Bindung der Mitarbeiter*innen zum Unternehmen wird gestärkt und im Rahmen eines zusätzlichen Pflanzevents könnt ihr als Team außerhalb des Arbeitsalltages weiter zusammen wachsen.

Klimaneutrales Unternehmen 

Darüber hinaus ermöglichen wir es, euer komplettes Unternehmen klimaneutral zu stellen. Dafür berechnen wir TÜV-zertifiziert die Emissionen eures Unternehmens und dekarbonisieren diese über unsere weltbesten Klimaschutzprojekte. Zusätzlich bieten wir Hilfestellungen für die Vermeidung und Minderung von Emissionen. Hier unterstützen wir, indem wir mit euch gemeinsam daran arbeiten, den CO₂-Fußabdruck an sämtlichen Stellen zu senken. 

Als Hilfe geben wir einen klimarelevanten Maßnahmenkatalog mit an die Hand, wodurch das Unternehmen eigenständig grüner werden kann. Für verschiedene Bereiche finden sich dort Handlungsempfehlungen, wie beispielsweise die Einführung von Thementagen wie dem Veggie-Day, finanzielle Unterstützung für die Nutzung des ÖPNVs, nachhaltige Sanierungen und Renovierungen von Gebäuden oder die Nutzung von Wasserstationen zur Vermeidung von Plastikflaschen. Auf unserer Climate Action Page - die ihr mit dem Abo des Climate Action Teams erhaltet - kann das gesamte Team das eigene Engagement einsehen, den digitalen Firmenwald wachsen sehen und sich zu den Klimaschutzprojekten informieren. Zukünftig bieten wir auch aktive Climate Challenges an, die die kollektive CO₂-Reduktion fördern und das Unternehmen auf dem Weg zu Net Zero unterstützen.

Business is the key

Als Unternehmen habt ihr eine Menge an Möglichkeiten, euer Wirtschaften nachhaltig zu gestalten. Starten könnt ihr dafür mit den einfachsten Maßnahmen, die wir euch in unserer Checkliste zusammengefasst haben. Für die Umsetzung der Klimaziele tragt ihr so einen großen Teil bei, denn die Maßnahmen der Politik führen zwar zu einer Reduktion der Treibhausgasemissionen in Höhe von 500 Milliarden Tonnen CO₂, verhindern jedoch nicht den weiteren Anstieg. Es klafft die sogenannte Paris-Lücke: denn weitere 500 Milliarden Tonnen CO₂ müssen für die Einhaltung des 2 Grad-Ziels eingespart werden. Als Unternehmen könnt ihr so eine Schlüsselrolle einnehmen, damit das von dem wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für globale Umweltveränderungen (WBGU) errechnete Emissionsbudget von 600 Milliarden Tonnen CO₂ nicht überschritten wird. Eure Chance zur Einhaltung der Klimaziele beizutragen und einen großen Impact zu leisten ist damit riesig.

 

 

Quellen: 

  • https://www.zdf.de/nachrichten/politik/un-klimakonferenz-glasgow-blog-cop26-100.html
  • https://www.sueddeutsche.de/politik/international-cop26-durchbruch-oder-nur-bla-bla-bla-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-211114-99-993891
  • Herlyn, Estelle (2020): Freiwillige Klimaneutralität und CO₂-Kompensation nicht-staatlicher Akteure - Eine Chance auf vielfältige Co-Benefits im Sinne der AGenda 2030. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH.
  • Rademacher, F. J.: Freiwillige Klimaneutralität des Privatsektors. Schlüssel zur Erreichung des 2° Ziels. Bonn: Senat der Wirtschaft.
  • https://www.klimareporter.de/gesellschaft/es-reicht-nicht