Bereiten Sie sich auf die CSRD-Berichterstattung vor

Mit der CSRD-Berichterstattung müssen 50.000 Unternehmen ihr ESG-Management offenlegen. Erfahren Sie, welche Daten benötigt werden und wie Sie sich schon jetzt darauf vorbereiten können.

Bürogebäude, CSRD Logo
Europäische Flagge

Was ist die CSRD-Berichterstattung?

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) ist eine EU-Richtlinie, die den Nachhaltigkeitsbericht zur Pflicht macht. Sie gilt ab dem 1. Januar 2024. Die CSRD-Berichterstattung erweitert die bisherige Richtlinie zur nichtfinanziellen Berichterstattung (NFRD) und führt die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) ein.

Wer ist von der CSRD-Berichterstattung betroffen?

Von der CSRD-Berichterstattung sind etwa 15.000 Unternehmen in Deutschland und ca. 50.000 Unternehmen in Europa betroffen:

Für Unternehmen, die an einem EU-regulierten Markt notiert sind und zwei der drei Kriterien erfüllen wird die Nachhaltigkeitsberichterstattung mit der CSRD zur Pflicht:

eine Bilanzsumme über 25 Millionen Euro,
Nettoumsatzerlöse über 50 Millionen Euro,
oder mehr als 250 Beschäftigte.

Nicht in der EU ansässige Unternehmen fallen unter die CSRD-Berichterstattung, wenn sie Tochtergesellschaften haben, die börsennotierte KMUs oder große Unternehmen sind oder auf konsolidierter Ebene mehr als 150 Mio. Euro Nettoumsatzerlöse erzielen.

Drittlandsunternehmen mit Zweigniederlassungen in der EU fallen unter die CSRD-Berichterstattung, wenn sie bestimmte Umsatz- und Einnahmegrenzen überschreiten.

Ausgenommen von der CSRD-Berichterstattung sind Kleinstunternehmen.

Große, helle Eingangshalle Bürogebäude

Timeline der CSRD-Berichterstattung

Timeline CSRD-Berichterstattung

Welche Neuerungen bringt die CSRD-Berichterstattung mit sich?

CSRD-Anwendungsbereich

Die CSRD erweitert die Berichtspflicht auf alle großen Unternehmen und börsennotierten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Doppelte Wesentlichkeit

Unternehmen müssen die Auswirkungen ihrer Aktivitäten auf Umwelt und Gesellschaft als auch die finanziellen Auswirkungen von ESG-Faktoren auf das Unternehmen berichten.

Mehr erfahren

Externe Prüfung

Nachhaltigkeitsberichte müssen von externen Prüfenden verifiziert und in einem maschinenlesbaren Format (XHTML) bereitgestellt werden.

Vergleichbarkeit

Die Einführung der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) stellt sicher, dass die CSRD-Berichterstattung einheitlich und vergleichbar ist.

Kostenloses E-Book: Was Sie für die Erstellung Ihres CSRD-Reports wissen müssen

Was sind die Inhalte der CSRD-Berichterstattung?

Die CSRD-Berichterstattung verlangt von Unternehmen die Offenlegung von Daten in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance gemäß der ESRS-Standards.

Tabelle ESRS-Standards für CSRD-Berichterstattung

In vier Schritten zur CSRD-Berichterstattung

Doppelte Wesentlichkeit

Wesentlichkeitsanalyse identifiziert relevante Nachhaltigkeitsthemen.

CO2-Fußabdruck

Emissionsdaten (Scope 1-3) erfassen und einen Reduktionspfad aufsetzen.

ESRS-Datenpunkte

Erfassung, Verwaltung und Analyse aller relevanten ESG-Daten.

CSRD-Bericht

CSRD-Bericht erstellen und durch externe Dritte überprüfen lassen.

Kontakt

Planted unterstützt Ihr Unternehmen bei der CSRD-Berichterstattung

Planted bietet eine einzigartige Kombination aus interner Expertenbetreuung, externem Audit durch Wirtschaftsprüfer und einer Softwarelösung, die bei allen Herausforderungen der CSRD unterstützt.

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FAQ zur CSRD-Berichterstattung

Wer muss nach der CSRD-Richtlinie berichten?

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) macht die Nachhaltigkeitsberichterstattung zur Pflicht. Es sind alle Unternehmen von der CSRD-Berichterstattung betroffen, die an einem EU-regulierten Markt notiert sind und die mindestens zwei der folgenden drei Kriterien erfüllen:

- eine Bilanzsumme über 25 Millionen Euro,
- Nettoumsatzerlöse über 50 Millionen Euro,
- oder mehr als 250 Beschäftigte.

Zusätzlich fallen nicht in der EU ansässige Unternehmen unter die CSRD-Pflicht, wenn sie in der EU Tochtergesellschaften haben, die entweder börsennotierte KMUs oder große Unternehmen sind, oder wenn sie selbst auf konsolidierter Ebene mehr als 150 Millionen Euro Nettoumsatzerlöse erzielen. Auch Drittlandsunternehmen mit Zweigniederlassungen in der EU sind berichtspflichtig, wenn sie bestimmte Umsatz- und Einnahmegrenzen überschreiten. Insgesamt betrifft dies rund 15.000 Unternehmen in Deutschland und etwa 50.000 Unternehmen in der gesamten EU.

Ausgenommen sind Kleinstunternehmen sowie nicht kapitalmarktorientierte Unternehmen.

Welche Offenlegungen verlangt die CSRD-Berichterstattung?

Die CSRD-Berichterstattung verlangt umfassende Offenlegungen in den Bereichen Umwelt, Soziales, Governance und Wirtschaft. Unternehmen müssen Informationen zu CO2-Emissionen, Wasser- und Ressourcenverbrauch, Arbeitsbedingungen, Diversität, Menschenrechten und gesellschaftlichem Engagement bereitstellen. Zudem sind Details zur Unternehmensführung, Vergütung, Risikomanagement und doppelten Wesentlichkeit erforderlich. Die Berichte müssen standardisierte Rahmenwerke nutzen und transparent, präzise und vergleichbar sein.

Was ist die doppelte Wesentlichkeitsanalyse?

Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse bewertet sowohl, wie sich Nachhaltigkeitsthemen auf das Unternehmen auswirken (Outside-In-Perspektive) als auch, wie das Unternehmen die Umwelt und Gesellschaft beeinflusst (Inside-Out-Perspektive). Diese Analyse hilft, die bedeutendsten Nachhaltigkeitsthemen zu identifizieren, die für das Unternehmen und seine Stakeholder relevant sind. Sie kombiniert finanzielle und nicht-finanzielle Aspekte, um eine umfassende Sicht auf Risiken und Chancen zu bieten. Dies ist entscheidend für eine effektive und transparente CSRD-Berichterstattung.

Wer prüft den Nachhaltigkeitsbericht?

Im Rahmen der CSRD-Berichterstattung muss der Nachhaltigkeitsbericht von einem unabhängigen externen Prüfer, wie beispielsweise einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft oder einem spezialisierten Beratungsunternehmen, überprüft werden. Diese Prüfung stellt sicher, dass die Berichte den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und die Informationen präzise und verlässlich sind. Der externe Prüfer bewertet die Vollständigkeit, Genauigkeit und Transparenz der offengelegten Daten. Dies erhöht die Glaubwürdigkeit und Vergleichbarkeit der Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Was versteht man unter einem CSR-Bericht?

Ein CSR-Bericht (Corporate Social Responsibility Bericht) ist ein Dokument, das die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Aktivitäten und Leistungen eines Unternehmens darstellt. Er umfasst Informationen zu Nachhaltigkeitsinitiativen, CO2-Emissionen, Energieverbrauch, sozialen Projekten und ethischen Geschäftspraktiken. Der Bericht zielt darauf ab, Transparenz zu schaffen und Stakeholder über die Verantwortung und Beiträge des Unternehmens zur nachhaltigen Entwicklung zu informieren. Die CSRD-Berichterstattung stellt sicher, dass diese Berichte umfassend und standardisiert sind.